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„Friederike“: Schäden von rund einer Milliarde Euro

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv FOTO: Daniel Reinhardt
Berlin. Orkan „Friederike“ hat vor einer Woche deutlich höhere Schäden angerichtet als zunächst angenommen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bezifferte das versicherte Schadensvolumen aktuell auf auf rund eine Milliarde Euro. Davon entfallen 900 Millionen Euro auf Sachschäden etwa an Gebäuden sowie 100 Millionen Euro auf Schäden an Kraftfahrzeugen, wie der GDV am Donnerstag mitteilte. Der Verband rechnete dabei die versicherten Schäden zusammen. In einer ersten Schätzung nach dem Sturm hatte der Verband zunächst von Schäden in Höhe von 500 Millionen Euro gesprochen. dpa

Laut GDV hat „Friederike“ als der zweitschwerste Wintersturm seit 1997 zu gelten. Die Liste wird noch immer von „Kyrill“ angeführt. Dieser Orkan schlug 2007 mit mehr als zwei Milliarden Euro Versicherungsschaden zu Buche.

Pressemitteilung des GDV