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Flüchtlinge in Arbeit bringen: Start-up ausgezeichnet

Ein Pfeil zeigt den Weg zur Bühne für Start-ups. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Ein Pfeil zeigt den Weg zur Bühne für Start-ups. Foto: Jens Kalaene/Archiv FOTO: Jens Kalaene
Leipzig/München. Das Münchner Start-up „Social-Bee“ ist für sein Engagement für Flüchtlinge gewürdigt worden. Das junge Unternehmen wurde am Donnerstag in Leipzig mit dem ersten Preis des „EY Public Value Awards“ ausgezeichnet. Ziel des Start-ups ist es, Flüchtlingen Arbeit zu vermitteln. Das Unternehmen stellt die Flüchtlinge an und vermittelt sie als Zeitarbeiter an Unternehmen weiter - vorrangig in der Logistik- und Metallbranche. Dabei bildet „Social-Bee“ die Geflüchteten weiter und bietet zum Beispiel Deutschkurse an. dpa

Ebenfalls geehrt wurde das Berliner Start-up „SirPlus“, das sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Den dritten Preis gewann „Coffee Circle“. Das Unternehmen - ebenfalls aus Berlin - verkauft hochwertigen Kaffee aus Äthiopien und beteiligt die Kaffeebauern an den Gewinnen.

Den Publikumspreis bekam „Companion2Go“ (Frankfurt/Main), ein Start-up, das Menschen mit Behinderung und Nicht-Behinderte zusammenbringen will, beispielsweise auf Zugreisen oder im Fußballstadion.

Vergeben werden die Preise von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young und der HHL Leipzig Graduate School of Management. Die Auszeichnung richtet sich an junge Unternehmen, die nicht nur Profite anstreben, sondern auch einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten wollen.

Infos und Programm

Social Bee

SirPlus

Coffee Circle

Companion2Go