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| 09:12 Uhr

Jetzt „flixt“ es auch auf der Schiene
FlixTrain rollt ab Donnerstag von Berlin nach Stuttgart

Am Donnerstag, 26. April, nimmt der Flixtrain zwischen Berlin und Stuttgart den Linienbetrieb auf.
Am Donnerstag, 26. April, nimmt der Flixtrain zwischen Berlin und Stuttgart den Linienbetrieb auf. FOTO: FlixMobility
Berlin. 14.43 Uhr ist es soweit. Dann rollt der private Fernzug Flixtrain erstmals zwischen Berlin und Stuttgart. Das Fernbusunternehmen Flixbus hatte die Verbindung im August zusammen mit dem tschechischen Bahn-Unternehmen Leo Express wiederbelebt, nachdem der ursprüngliche Betreiber Locomore seine Fahrten im Mai 2017 wegen Insolvenz eingestellt hatte.

auf der Strecke Hamburg – Essen – Düsseldorf – Köln den Linienbetrieb aufgenommen. Damit hat das Unternehmen FlixMobility fünf Jahre nach Start der FlixBusse in Deutschland Premiere auf der Schiene gefeiert. Der Flixtrain zwischen Berlin und Stuttgart hält unter anderem in Hannover, Fulda, Darmstadt und Heidelberg. Insgesamt werden mit dem Flixtrain 28 Ziele in fünf Bundesländern angebunden.

„Von Düsseldorf, Essen oder Köln ist man per FlixTrain ohne Umstieg genauso schnell in Hamburg wie mit dem ICE“, so André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von FlixMobility. Tickets für die Züge gibt es bereits ab 9,99 Euro. Dafür ist die neue Webseite www.FlixTrain.de an den Start gegangen. Auch per App, in FlixBus-Shops und in kooperierenden Reisebüros sind die Tickets erhältlich. André Schwämmlein: „Schon mit FlixBus haben wir bewiesen, dass Mobilität nicht teuer sein muss. Durch die Integration von FlixTrain wird das Angebot für Reisende in Deutschland jetzt noch attraktiver.“

Analog zum FlixBus-Geschäftsmodell setzt FlixMobility auch bei der Schiene auf die Zusammenarbeit mit traditionellen Eisenbahnverkehrsunternehmen. Der FlixTrain zwischen Hamburg und Köln wird gemeinsam mit dem Zugpartner BTE (BahnTouristikExpress) aus Nürnberg betrieben. Schwämmlein: „Unser Erfolgskonzept ist die Kombination aus Tech-Startup und traditionellem Verkehrsunternehmen. Wie bei FlixBus setzen wir daher auch bei FlixTrain auf die Kooperation mit klassischen Eisenbahnverkehrsunternehmen.“

der FlixTrain soll stufenweise ins deutschlandweite Mobilitätsangebot von FlixBus integriert werden, um über den Umstieg an Fernbushalten entlang der Trasse zahlreiche neue Reiseoptionen entstehen zu lassen.

2018 investiert FlixMobility weiter in den Netzausbau. Neben internationalen Linien kommen allein im deutschsprachigen Raum rund 140 neue Ziele hinzu. FlixMobility investiert neben dem Angebotsausbau auch in die Weiterentwicklung des Busprodukts. Neue Services wie die Sitzplatzreservierung, On-Board-Entertainment und digitale Features in der FlixBus-App sind bereits in der Pilotphase. Bis Ende des Jahres werden diese flächendeckend verfügbar sein.

Neben dem Start von FlixTrain ist der geplante FlixBus-Start in den USA ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Noch im Sommer werden die ersten FlixBusse auf täglichen Linien durch Kalifornien fahren.

(pm/lsc/dpa)