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Festnahme nach fremdenfeindlichen und homophoben Pöbeleien

Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv FOTO: Ralf Hirschberger
Berlin. Ein polizeibekannter Mann ist am Berliner S-Bahnhof Adlershof festgenommen worden, nachdem er Fahrgäste fremdenfeindlich und homophob angepöbelt haben soll. Der 33-jährige Deutsche war nach Polizeiangaben am Mittwochabend zunächst in einem Zug der Linie S9 unterwegs. Als ein Mann wegen der Pöbeleien in Adlershof die Bahn verlassen wollte, habe er ihm gegen Hand und Hüfte getreten, teilten die Sicherheitskräfte am Donnerstag mit. dpa

Der Angreifer versuchte dann den Angaben zufolge auf dem Bahnsteig, vor der alarmieren Polizei zu flüchten und warf eine Bierflasche. „Es gab keine nennenswerten Verletzungen.“ Der Mann aus dem brandenburgischen Rangsdorf (Teltow-Fläming) muss sich nun wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Er erklärte, unter psychischen Problemen zu leiden.

PM der Bundespolizei