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| 07:31 Uhr

Feiern, Fußball, Formel E: Pfingsten in Berlin

Am Samstag rauscht die Formel E über den Kurs am Flughafen Tempelhof. Foto: Maurizio Gambarini
Am Samstag rauscht die Formel E über den Kurs am Flughafen Tempelhof. Foto: Maurizio Gambarini FOTO: Maurizio Gambarini
Berlin. Gleich drei große Ereignisse halten am Pfingstwochenende in Berlin die Berliner bei Laune, die Polizei in Atem - und sorgen für Absperrungen und Staugefahr in einigen Stadtteilen. Der Karneval der Kulturen an vier Tagen in Kreuzberg, das Formel-E-Rennen am frühen Samstagabend auf dem Tempelhofer Feld und das DFB-Pokalendspiel etwas später am Abend im Olympiastadion. dpa

Der „Karneval der Kulturen“ beginnt als Straßenfest mit Buden und Essständen in Kreuzberg bereits am Freitag. Zehntausende Besucher werden im Gebiet um die Zossener Straße erwartet.

Am Samstag ziehen Tausende Motorsportfans nach Tempelhof, wo die elektrisch angetriebenen Rennwagen auf dem früheren Flughafen ihre Rennen absolvieren.

Parallel versammeln sich die angereisten Fans von Bayern München und Eintracht Frankfurt in der Innenstadt, um sich auf das Endspiel einzustimmen. Traditionell wird am Nachmittag besonders auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche gefeiert. Abends fahren die glücklichen Fans mit Eintrittskarten zum Stadion. Die anderen ziehen in Kneipen und Biergärten vor die Bildschirme.

Am Pfingstsonntag startet beim Karneval der Kulturen die eigentliche Multikulti-Parade mit 4000 Teilnehmern in 68 Gruppen. Der Zug führt allerdings nicht wie bisher vom Hermannplatz in Neukölln über die Hasenheide und Gneisenaustraße bis zur Yorckstraße, sondern in diesem Jahr in die entgegengesetzte Richtung. Damit soll das Straßenfest an der Zossener Straße und der Amerika-Gedenkbibliothek entzerrt werden. Startpunkt ist an der Yorck-Ecke Großbeerenstraße.

Die Polizei wird wie im vergangenen Jahr mit Streifen und weiteren Sicherheitsmaßnahmen präsent sein. Vor einem Jahr lag das besondere Augenmerk auf dem Thema Sicherheit - der islamistische Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt lag damals erst fünf Monate zurück. Ob dieses Jahr auch Zufahrtsstraßen zum Karnevalszug und zu den Fußballfeiern besonders mit Absperrungen gesichert werden, wurde noch nicht mitgeteilt.

Fest steht aber, dass die Karnevalsveranstalter strengere Zugangskontrollen planen. Sobald bei den Festen und dem Umzug 75 Prozent der Kapazität erreicht sind - rechnerisch sind das zwei Menschen pro Quadratmeter - sollen je nach Lage einzelne Zugangsstraßen gesperrt werden.