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Erneute Drux-Verletzung: Bänderruptur befürchtet

Paul Drux wirft den Ball. Foto: Monika Skolimowska/Archiv
Paul Drux wirft den Ball. Foto: Monika Skolimowska/Archiv FOTO: Monika Skolimowska
Stuttgart. Handball-Nationalspieler Paul Drux von den Füchsen Berlin droht erneut eine längere Zwangspause. Nur eine Woche nach der Rückkehr nach einer Meniskusverletzung knickte der Spielmacher beim 24:24 in der Bundesliga beim TVB Stuttgart um. Er sei „schockiert über die Verletzung von Paul Drux. Er ist gerade so stark zurückgekommen nach seiner letzten Verletzung, und jetzt fällt er wieder aus“, sagte Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe. Von Matthias Bossaller, dpa

Zum Ärger über den vergebenen Sieg mischte sich bei den Füchsen Berlin noch die Sorge um die erneute Verletzung von Nationalspieler Paul Drux. Coach Velimir Petkovic und er seien „schockiert über die Verletzung“, sagte Sportkoordinator Volker Zerbe nach dem 24:24 im Handball-Bundesliga-Duell beim TVB Stuttgart. „Er ist gerade so stark zurückgekommen nach seiner letzten Verletzung und jetzt fällt er wieder aus.“

Drux war im dritten Spiel nach seiner auskurierten Meniskus-Verletzung in der 44. Minute umgeknickt und musste das Feld verlassen. „Er ist ein Spieler, der seinen Körper sehr gut kennt und nachdem was er mir gerade berichtet hat, befürchte ich, dass es eine Bänderruptur ist und er länger ausfallen wird“, sagte Manager Bob Hanning. Eine genaue Diagnose stand zunächst noch aus.

Für das abschließende Gruppenspiel im EHF-Pokal am Sonntag (15.00 Uhr) gegen Lugi Lund aus Schweden fällt das Drux-Aus nicht so schwer ins Gewicht. Die Füchse sind bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Doch für den weiteren Verlauf im Europapokal und den Kampf um einen Startplatz in der Champions League ist dies ein herber Dämpfer. Nun muss Coach Petkovic nach dem Ausfall von Marko Kopljar auch das Fehlen von Drux verkraften und den Rückraum neu ordnen.

Mit 41:11-Punkten behaupteten die Füchse zwar Tabellen-Platz zwei. Doch Flensburg folgt mit nur einem Zähler weniger. Angesichts des schweren Restprogramms mit Spielen in Kiel und gegen die Rhein-Neckar Löwen und Hannover wäre ein doppelter Punktgewinn wichtig gewesen. „Stuttgart ist wiedererstarkt und hat das die letzten Spiele gezeigt. Aber wir sind eine Spitzenmannschaft und wir müssen in so einem Spiel dann auch den Sack zumachen“, kritisierte Hanning.

Nach einer schwachen ersten Hälfte und einem Rückstand von sechs Toren drehten die Füchse mit einem überragenden Petr Stochl im Tor das Spiel und vergaben in der Schlussphase mehrfach die Entscheidung.

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