| 12:41 Uhr

Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung in Hochhaus

Ein Löschfahrzeug steht in Nebelschwaden getaucht in einer Garage. Foto: Ralf Krawinkel/Archiv
Ein Löschfahrzeug steht in Nebelschwaden getaucht in einer Garage. Foto: Ralf Krawinkel/Archiv FOTO: Ralf Krawinkel
Berlin. In Berlin-Biesdorf hat am Samstag ein Hochhaus in Flammen gestanden, mindestens zwei Menschen wurden verletzt. Einsatzkräfte sind dabei, weitere Menschen aus dem Gebäude in der Cecilienstraße zu retten, wie ein Feuerwehrsprecher am Mittag sagte. Es brenne auf mehreren Etagen. Viele Wohnungen müssten noch kontrolliert werden. Wie viele Menschen sich noch in dem Hochhaus aufhielten, war unbekannt. Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zunächst habe ein Zimmer voll in Flammen gestanden, sagte der Sprecher. Wie es zu dem Brand kam, war ebenfalls unklar. Auf einem Foto, das die Feuerwehr auf Twitter verbreitete, war zu sehen, wie dichter Rauch aus den Fenster drang. dpa

Nach einem Hochhausbrand mit mehr als 20 Verletzten ermittelt die Berliner Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Nichts deute derzeit auf eine andere Ursache hin, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer am Samstag in einer Küche entstanden sein. Das zehngeschossige Gebäude im Ortsteil Biesdorf ist weiterhin zum Teil unbewohnbar. Die Flammen hatten sich von einer Wohnung im dritten Stock in eine weitere Wohnung und über das Treppenhaus bis unter das Dach ausgebreitet. Rund 200 Rettungskräfte waren viele Stunden im Einsatz. 22 Menschen wurden bei dem Brand verletzt, drei von ihnen schwer.