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Ende der Sitzungswoche: Kampfmittelbeseitigung im Fokus

Potsdam. Auch mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schlummern im Land Brandenburg noch Blindgänger und alte Munition im Boden. Der Landtag in Potsdam will heute zum Ende der Sitzungswoche über die Beseitigungskosten diskutieren. Das Land solle sich dafür einsetzen, dass auch langfristig der Bund zumindest einen Teil der Kosten für die Beseitigung übernimmt. Dem Antrag von SPD, CDU und Linke zufolge wurden im Land seit 1991 etwa 14 000 Tonnen geborgen. Noch immer würden aber 350 000 Hektar zivil genutzter Fläche als kampfmittelverdächtig gelten. Als besonders stark betroffen gilt Oranienburg. dpa