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Elke Büdenbender: War über MeToo-Geschichten erschüttert

Elke Büdenbender. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Elke Büdenbender. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv FOTO: Bernd von Jutrczenka
Berlin. First Lady Elke Büdenbender (55) haben die Geschichten, die durch die MeToo-Debatte hochkamen, nach eigenen Angaben erschüttert. „Diese Taten müssen unbedingt strafrechtlich verfolgt werden, wenn die Verjährungsfristen einem nicht dazwischen hauen“, sagte die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Deutschen Presse-Agentur. Sie selbst habe das in ihrem Berufsleben nicht erlebt, sagte die Juristin. „Sexuelle Misshandlung oder Belästigung - das ist mir nicht passiert.“ dpa

Eine andere Frage sei, ob man als Frau allgemein unterschätzt werde. „In der Realschule hat ein Lehrer mal zu mir gesagt, für ein Mädchen könne ich erstaunlich logisch denken. Da war ich vielleicht zwölf und habe gedacht: Spinnt der? Ansonsten hatte ich nicht das Gefühl, dass ich im Vergleich zu Männern anders eingeschätzt wurde.“

Ob sie Feministin sei? „Diesen Begriff scheue ich überhaupt nicht. Für mich gibt es keinen Grund, Frauen zu benachteiligen. Natürlich: Frauen nach vorne!“ Elke Büdenbender war lange Richterin in Berlin, bevor sie als First Lady eine Berufspause eingelegt hat.

Lebenslauf Elke Büdenbenders