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Eisbären-Trainer Krupp gegen Schwenningen experimentieren

Trainer Uwe Krupp von den Eisbären spricht mit seinen Spielern. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Trainer Uwe Krupp von den Eisbären spricht mit seinen Spielern. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv FOTO: Maurizio Gambarini
Berlin. Die Eisbären Berlin wollen sich mit einem Erfolg in die Olympia-Pause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschieden. Nach zwei Niederlagen in Serie will Trainer Uwe Krupp das Spiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Schwenninger Wild Wings aber auch nutzen, um zu experimentieren. „Wir sind in der Position, dass wir ein paar Sachen ausprobieren können“, sagte er. dpa

Weil die Eisbären als Tabellendritter längst für das Viertelfinale qualifiziert sind, blicken sie bereits nach vorne. „Im Moment machen wir uns nicht wirklich Gedanken darüber, auf welchem Platz wir stehen. Wir wollen einfach nur gutes Eishockey spielen, wenn es in die Playoffs geht“, sagte Angreifer Sean Backman. Bis dahin sieht er noch Verbesserungsbedarf: „Wir müssen konzentrierter sein, besonders im Powerplay.“

Dass die Berliner derzeit nicht unter Zugzwang stehen, war am Mittwoch bei der 2:3-Heimniederlage gegen die Augsburger Panther erneut zu spüren: „Augsburg hat mit dem Rücken zur Wand gespielt, mit viel Entschlossenheit“, sagte Krupp. „Wir sind nicht auf dem gleichen emotionalen Level.“

Wie Augsburg kämpfen auch die Schwenninger noch um die Playoff-Qualifikation. Backman hofft dann auch auf ein persönliches Erfolgserlebnis: Seit elf Spielen wartet der Top-Torjäger der Eisbären auf seinen 23. Saisontreffer. „Das ist natürlich frustrierend“, sagte er. „Aber ich versuche, positiv zu bleiben.“ Vielleicht helfen auch frische Impulse: Schon gegen Augsburg gab ihm Krupp neue Angriffspartner.

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