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Eisbären-Trainer: „Das waren zwei wichtige Punkte für uns“

Berlins Cheftrainer Uwe Krupp (hinten) gibt Anweisungen. Foto: Soeren Stache/Archiv
Berlins Cheftrainer Uwe Krupp (hinten) gibt Anweisungen. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Krefeld. Die Eisbären Berlin haben ihre kleine Misserfolgsserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) pünktlich zu Weihnachten beendet. Am Freitag siegten sie bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 (2:0, 0:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung. Micki DuPont, Mark Olver, Nick Petersen und Sean Backman sorgten mit ihren Toren dafür, dass der Tabellendritte nach zuvor drei Niederlagen in Serie wieder gewann. dpa

Die Eisbären Berlin können unbeschwert Weihnachten feiern. Zwei Tage vor Heiligabend beendeten sie ihre Serie von drei Niederlagen mit einem 4:3 nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguine. „Das waren zwei wichtige Punkte für uns, für die wir sehr hart gearbeitet haben“, sagte Trainer Uwe Krupp. „Ein bisschen Glück“ habe sein Team gehabt, räumte er ein. Aber weil Sean Backman, der erfolgreichste Torjäger der Deutschen Eishockey Liga (DEL), in der fünften Minute der Verlängerung traf, reichte es für den Tabellendritten zum knappen Sieg.

Krupp hatte zuvor ein Spiel mit Licht und Schatten von seiner Mannschaft gesehen: „Das erste Drittel waren vielleicht die besten zwanzig Minuten, die wir in diesem Jahr gegen Krefeld gespielt haben“, sagte er. Sein Team sei so aufgetreten, „wie man sich das als Trainer vorstellt“. Tatsächlich waren den Eisbären die vorherigen Misserfolge nicht anzumerken gewesen. Die 2:0-Führung zur ersten Pause war der verdiente Lohn für eine überzeugende Leistung.

Danach brachten sich die Berliner allerdings wie schon oft in den vergangenen Spielen mit unnötigen Fouls selbst in Schwierigkeiten: „Durch die Strafzeiten ist Krefeld wieder ins Spiel gekommen“, sagte Krupp. So wurde es noch eine „ganz enge Angelegenheit“, die erst Backman mit seinem späten Treffer zu einem glücklichen Ende führte.

Viel Zeit zur Erholung unter dem Weihnachtsbaum bleibt den Berlinern aber nicht: Schon am ersten Feiertag wird wieder trainiert. Am Dienstag (16.30 Uhr) steht schließlich das Heimspiel gegen den Tabellenachten Fischtown Pinguins Bremerhaven auf dem Programm.

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