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Eisbären-Stürmer Rankel und Backman auf Rekordjagd

Berlin. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist für die Eisbären alles andere als besinnlich. Zwei Tage nach dem 4:2 in Augsburg beschließt der Tabellenzweite der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit einem Heimspiel am Samstag gegen die Düsseldorfer EG (16.30 Uhr) das Jahr. Es ist das dritte Spiel innerhalb von fünf Tagen für die Berliner, die weiterhin auf die beiden Langzeitverletzten Danny Richmond (Innenbandteilriss) und Florian Busch (Schädelprellung) verzichten müssen. dpa

Zwei Spieler der Eisbären wird der vollgepackte Spielplan besonders freuen. Denn die Stürmer André Rankel und Sean Backman befinden sich auf Rekordjagd. Kapitän Rankel kann sich an die Spitze der ewigen clubinternen Torjägerliste schießen. Bislang traf der 32-Jährige 222 Mal in DEL-Punktspielen. Noch zwei Tore und Rankel hätte Clublegende Sven Felski (43) erreicht, der 224 DEL-Treffer für die Berliner erzielen konnte.

„Natürlich wäre es etwas Besonderes“, sagte Rankel, „ich spiele seit 15 Jahre für die Eisbären. Aber bis es soweit ist, muss ich noch ein bisschen arbeiten.“ Auch Backman jagt Eisbären-Bestwerte. Durch seinen Hattrick am Donnerstag in Augsburg steht der 31 Jahre alte US-Amerikaner bei 22 Saisontoren. Trifft er im Laufe der Hauptrunde noch sechs Mal, stellt er den Uralt-Rekord von Jiri Dopita ein. Der Tscheche traf in der DEL-Premierenspielzeit 1994/95 in 42 Vorrundenspielen 28 Mal.

Trifft Backman, der am Donnerstag bei telekomsport.de seine Vertragsverlängerung bis 2020 bei den Eisbären bestätigte, weiterhin so konstant, wird er sowohl nach der Hauptrunde als auch bei den Gesamttoren neue clubinterne Bestmarken aufstellen. Der Liga-Rekord von 63 Toren, erzielt vom Kölner Sergej Berezin in der Saison 1995/96 wird aber auch für den Eisbären-Torjäger wohl unerreicht bleiben.