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Eisbär Bukarts entscheidet sein „denkwürdigstes Spiel“

Berliner Spieler jubeln nach einem Treffer, vorne Charlie Jahnke (Mitte). Foto: Paul Zinken
Berliner Spieler jubeln nach einem Treffer, vorne Charlie Jahnke (Mitte). Foto: Paul Zinken FOTO: Paul Zinken
Berlin. Die Eisbären Berlin stehen im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am Freitagabend besiegten sie die Grizzlys Wolfsburg in eigener Halle mit 7:6 (1:2, 3:1, 2:3, 1:0) nach Verlängerung und entschieden damit die Viertelfinalserie mit 4:1 zu ihren Gunsten. In einem dramatischen Spiel erzielten Martin Buchwieser und Marcel Noebels jeweils zwei Tore, außerdem trafen Nick Petersen, Louis-Marc Aubry und Rihards Bukarts für die Eisbären. dpa

Angreifer Rihards Bukarts hat sich im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) als Glücksgriff für die Eisbären Berlin erwiesen. „Ich habe schon ein paar verrückte Spiele erlebt, aber das hier war für mich das denkwürdigste in meiner Profikarriere“, sagte der lettische Nationalspieler, der in der dritten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 7:6 gegen Grizzlys Wolfsburg setzte. Vom Schlittschuh eines Gegners landete sein Schuss zum entscheidenden Tor im Netz.

„Das war ein riesiges Tor, weil es die Serie beendet hat“, sagte der 22-Jährige, der den Berlinern den vierten Sieg im Playoff-Duell und damit den Einzug ins Halbfinale bescherte. Für Bukarts war es in der Serie „Best of Seven“, die mit 4:1 an die Berliner ging, bereits der dritte Treffer.

Martin Buchwieser, der selbst zwei Tore erzielt hatte, sparte trotz des Sieges angesichts der chaotischen Schlussminuten nicht mit Selbstkritik. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte der Angreifer. „Es ist bitter, wenn man es so spannend macht. Da gibt es nichts schönzureden.“ Die Eisbären hatten im Schlussdrittel schon 5:3 geführt, mussten aber dennoch in die Verlängerung.

In der Serie hatten sich die Eisbären aber verdient durchgesetzt. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben die Wolfsburger viel unter Druck gesetzt, und jede Reihe hat dazu beigetragen“, lobte Buchwieser. Am Donnerstag geht es für die Berliner nun mit dem ersten Heimspiel im Halbfinale weiter. Der Gegner steht noch nicht fest.

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