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Einwände zu Erdgas-Pipline noch einen Monat möglich

Cottbus. Noch einen Monat können Bürger aus betroffenen Gemeinden in Brandenburg Einwände zu der geplanten Erdgas-Festland-Pipeline Eugal einreichen. Es liegen bereits erste Stellungnahmen vor, wie das Landesbergamt in Cottbus am Freitag auf dpa-Anfrage mitteilte. Die Planunterlagen zu der Gastrasse lagen bis Ende November in den Gemeinden aus. Die Frist für das Einreichen von Stellungnahmen läuft am 2. Januar 2018 ab. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist Teil eines Planfeststellungsverfahrens. dpa

Die geplante Gastrasse des Netzbetreibers Gascade ist annähernd 500 Kilometer lang. Ab Ende 2019 soll vor allem russisches Erdgas von der Ostsee durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen weiter nach Tschechien geleitet werden. Auf Brandenburg entfällt der größte Streckenabschnitt.

Infos des Landesbergamts zum Planfeststellungsverfahren

Infos der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg zum Projekt