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Einsatz von Schulkrankenschwestern: Positive Zwischenbilanz

Potsdam. Zum Modellprojekt mit Schulkrankenschwestern an Schulen im Land Brandenburg wollen Fachleute heute eine Zwischenbilanz ziehen. Über die Ergebnisse werden Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) und Sozialministerin Diana Golze (Linke) berichten. Seit vergangenem Jahr sind zehn sogenannte Schulgesundheitsfachkräfte im Land im Einsatz. Sie sollen bei Verletzungen oder Erkrankungen von Kindern schnell helfen und in Gesundheitsfragen beraten. Das reicht von der richtigen Ernährung, ausreichender Bewegung bis hin zur Früherkennung von Krankheiten. Zudem können chronisch kranke Kinder besser betreut werden. Das Modellprojekt läuft in Brandenburg und in Hessen. dpa

Das seit dem vergangenen Jahr an 20 Brandenburger Schulen laufende Modellprojekt mit besonders geschulten Krankenschwestern hat sich aus Sicht der Organisatoren bewährt. Insbesondere an Grundschulen habe jedes zweite Kind Hilfe der „Schulkrankenschwester“ in Anspruch genommen, sagte Sozialministerin Diana Golze (Linke) am Donnerstag anlässlich eines Fachkongresses, bei dem Zwischenergebnisse vorgestellt wurden. Es sei um Kopf- oder Bauchschmerzen, aber auch kleinere Unfälle gegangen. Das zweijährige Modellprojekt - die Kosten belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro - läuft im Oktober aus.