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Einheitsdenkmal: Berlin und Bund einigen sich

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Berlin. Das Projekt für das Einheits- und Freiheitsdenkmal in Berlin hat eine wichtige Hürde genommen. Das Land Berlin und der Bund einigten sich auf den Verkaufspreis für das Grundstück auf der Schlossfreiheit. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Finanzverwaltung am Freitag. Zuvor hatten „Der Tagesspiegel“ und die „Berliner Morgenpost“ über die Einigung berichtet. dpa

Zum Preis für das 3000 Quadratmeter große Areal neben dem künftig wiederaufgebauten Berliner Schloss gab es offiziell keine Angaben. Er soll aber nach Medienberichten deutlich unter einer Million Euro liegen. Erst ab Preisen von drei Millionen Euro aufwärts muss sich das Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Verkauf von Landesliegenschaften beschäftigten.

Ausgehandelt wurde der Verkauf zwischen der Finanzverwaltung, der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Bereits im Juni 2015 hatte der Unterausschuss Vermögensverwaltung im Abgeordnetenhaus zugestimmt.

Das Denkmal, die sogenannte „Einheitswippe“ nach einem Entwurf des Stuttgarters Johannes Milla, soll zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution am 9. November 2019 auf dem früheren Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals eröffnet werden. Der Bundestag hatte den Bau 2007 beschlossen, das Votum 2008 nochmals bekräftigt. Dennoch stoppte der Haushaltsausschuss das Projekt 2016, nachdem die Kosten von zehn auf fünfzehn Millionen Euro gestiegen waren. Im vergangenen Jahr entschied der Bundestag dann wieder, das Denkmal doch zu bauen.

Details zum Projekt bei Milla

Deutsche Gesellschaft e.V. zum Denkmal, mit Chronologie und Details