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EHF-Pokal: Berlin unterliegt St. Raphael mit 21:26

Der Berliner Trainer Velimir Petkovic gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Jan Kuppert
Der Berliner Trainer Velimir Petkovic gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Jan Kuppert FOTO: Jan Kuppert
Potsdam. Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin ist mit einer ernüchternden Niederlage in die Gruppenphase des EHF-Pokals gestartet. Die Berliner verloren das erste Pflichtspiel des Jahres gegen St. Raphael aus Frankreich mit 21:26 (7:13). Durch die Auftakt-Pleite erhielten die Ambitionen auf das Viertelfinale einen schweren Dämpfer. Nur der Erste der Vierergruppe zieht in die nächste Runde ein. Fabian Wiede und Marko Kopljar waren mit jeweils vier Treffern erfolgreichste Füchse-Schützen. dpa

Die 2500 Zuschauer in der Potsamer MBS Arena - die heimische Max-Schmeling-Halle war wegen der Hallen-Hockey-WM belegt - sahen einen ganz schwachen Auftritt der Füchse. Den Berlinern war die kurze Vorbereitungszeit nach der EM deutlich anzumerken. Die Gastgeber fanden nichts ins Spiel, die Abschlussschwäche war eklatant.

Nach 13 Minuten hatten die Berliner erst drei Tore erzielt - schmerzlich vermisst wurde der nach Veszprem abgewanderte Torjäger Petar Nenadic. Trainer Velimir Petkovic, der am Montag seinen Vertrag bis 2020 verlängert hatte, nahm beim Stand von 3:7 eine Auszeit (18.). Besserung brachte die Maßnahme nicht.

Von einer Aufholjagd war zu Beginn in der zweiten Hälfte auch nichts zu sehen. Bereits nach 37. Minuten lagen die Hausherren mit 9:17 ausweglos zurück. Nur weil die Gäste gegen Ende ihre Kräfte schonten, konnten die Berliner das Ergebnis etwas freundlicher gestalten.

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