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E-Busse sollen Stromnetz stabiler machen: Projekt in Berlin

Eröffnung einer innovativen Ladestation für Elektro-Busse in Berlin. Foto: Christophe Gateau
Eröffnung einer innovativen Ladestation für Elektro-Busse in Berlin. Foto: Christophe Gateau FOTO: Christophe Gateau
Berlin. Eine besonders leistungsfähiges Ladestation für Elektrobusse wird seit Donnerstag auf dem Forschungscampus am Gasometer in Berlin-Schöneberg getestet. Sie hat eine Leistung von 150 Kilowatt, Busse können auf einem Parkplatz innerhalb weniger Minuten für eine längere Fahrt aufgeladen werden. Das Ladesystem von Siemens werde in ein Energiemanagement eingebunden, sagte der Leiter der Mobilitätssparte des Herstellers, Manfred Fuhg, am Donnerstag bei der Vorstellung des Projekts. dpa

Ziel ist es, ein großes, automatisch gesteuertes Stromnetz zu schaffen. Darin sollen E-Busse und andere Elektroautos als Stromspeicher dienen. Die Idee: Bei einer Stromüberproduktion durch Wind und Sonne werden die Fahrzeuge geladen. Wird hingegen im Netz Strom gebraucht, kann die Batterie Energie wieder abgeben. An den Testreihen auf dem Campus nimmt auch ein E-Bus der Berliner Verkehrsbetriebe teil, der sonst auf der Linie 204 unterwegs ist.

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