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Drohende Schweinepest: Tierseuchenbekämpfung aufstocken

Ein Schild mit der Aufschrift „Afrikanische Schweinepest - Sperrbezirk- “. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Ein Schild mit der Aufschrift „Afrikanische Schweinepest - Sperrbezirk- “. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv FOTO: Frank Rumpenhorst
Potsdam. Aus Sorge vor einem Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest hat das Brandenburger Verbraucherschutzministerium den Tierseuchenbekämpfungsdienst um zwei Tierarztstellen vergrößert. Die Früherkennung der Seuche und Maßnahmen gegen ihre Einschleppung hätten höchste Priorität, betonte Justizminister Stefan Ludwig (Linke) am Donnerstag. Interessenvertreter der Tierhalter, Jagdverbände sowie Vertreter des Landeswirtschaftsministeriums hatten Vorbereitungsmaßnahmen beraten. Es ging dabei auch um Einrichtung von Wildsammelstellen oder die Entsorgung von Wildschweinkadavern. dpa

Aus Sorge vor einem Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest hat das Brandenburger Verbraucherschutzministerium den Tierseuchenbekämpfungsdienst um zwei Tierarztstellen vergrößert. Die Früherkennung der Seuche und Maßnahmen gegen ihre Einschleppung hätten höchste Priorität, betonte Justizminister Stefan Ludwig (Linke) am Donnerstag. Interessenvertreter der Tierhalter, Jagdverbände sowie Vertreter des Landwirtschaftsministeriums hatten Vorbereitungsmaßnahmen beraten. Es ging dabei auch um Einrichtung von Wildsammelstellen oder die Entsorgung von Wildschweinkadavern.

Nach Angaben des Ministeriums wird seit Anfang des Jahres eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro für die Entnahme von Gewebeproben bei jedem tot entdeckten Wildschwein an den Jäger gezahlt. Ab 1. April ist zudem eine Prämie für die Erlegung von Schwarzwild vorgesehen.

Der Erreger der Afrikanischen Schweineseuche ist für den Menschen ungefährlich. Bei Haus- und Wildschweinen verläuft die Erkrankung in fast allen Fällen tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche.