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Dreifachmordprozess: Angeklagter nicht beziehungsfähig

Fahrzeug des Täters steht auf einem Feld neben der Bundesstraße 168. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Fahrzeug des Täters steht auf einem Feld neben der Bundesstraße 168. Foto: Patrick Pleul/Archiv FOTO: Patrick Pleul
Frankfurt. dpa/bb) - Im Dreifachmordprozess von Ostbrandenburg rückt das Landgericht Frankfurt (Oder) heute erneut das Umfeld des Angeklagten in den Mittelpunkt. Geladen sind für den Verhandlungstag der Arzt und der gerichtlich bestellte Betreuer des 25-Jährigen. Er steht vor Gericht, weil er im Februar seine Großmutter in ihrem Wohnhaus in Müllrose (Oder-Spree) erstochen und danach auf der Flucht vor der Polizei zwei Beamten totgefahren haben soll. Der Beschuldigte befindet sich seit seiner Festnahme in einer psychiatrischen Einrichtung in Brandenburg/Havel. dpa

dpa/bb) - Im Prozess um drei Morde an einer Rentnerin und zwei Polizisten in Ostbrandenburg hat ein Arzt für Psychiatrie dem Angeklagten eine Persönlichkeitsstörung attestiert. „Er ist nicht beziehungsfähig“, sagte der Sachverständige am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder). Der behandelnde Arzt geht zugleich davon aus, dass keine schizophrene Erkrankung bei dem 25-Jährigen vorliegt. Diese war ihm vor seinem Aufenthalt in der psychiatrischen Einrichtung in Brandenburg/Havel von anderen Ärzten diagnostiziert worden. Seit der Festnahme wird der Beschuldigte in Brandenburg/Havel betreut. Er soll im Februar zuerst seine Großmutter in Müllrose (Oder-Spree) erstochen und danach auf der Flucht zwei Polizisten totgefahren haben.