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Drei neue Sterne-Restaurants in Berlin

Eine Frau hält eine Ausgabe des Guide Michelin. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Eine Frau hält eine Ausgabe des Guide Michelin. Foto: Lino Mirgeler/Archiv FOTO: Lino Mirgeler
Berlin. Die Hauptstadt hat sich als ein Zentrum der Top-Gastronomie etabliert. Die am Dienstag vorgestellte Ausgabe 2018 des „Guide Michelin“ Deutschland zählt in Berlin weiterhin sieben Restaurants mit zwei Sternen und nun auch wieder - wie schon vor zwei Jahren - 14 Häuser mit einem Stern. Es fehlt aber weiterhin die absolute Spitzenklasse von drei Sternen. dpa

Neu mit einem Stern in der Hauptstadt sind „Cookies Cream“, „Golvet“ und „tulus lotrek“. Das „Cookies Cream“ setzt als eines der ersten Sterne-Restaurants in Deutschland voll auf vegetarische Menüs. Das Lokal mit Küchenchef Stephan Hentschel feiert in diesem Monat sein zehnjähriges Bestehen. Es sieht sich als Pionier für vegetarisches „Fine Dining“.

Verloren hat seinen Stern das Restaurant „Les Solistes“ im Hotel Waldorf Astoria am Bahnhof Zoo. Das Feinschmeckerlokal des französischen Sternekochs Pierre Gagnaire war schon Ende 2016 geschlossen worden.

Ihre zwei Sterne behaupten konnten das „Rutz“ (Mitte), „Facil“ (Potsdamer Platz), „Fischers Fritz“ (Mitte), „Horváth“ (Kreuzberg), „Lorenz Adlon Esszimmer“ (Mitte), „Reinstoff“ (Mitte) und „Tim Raue“ (Kreuzberg).

Die Zahl der ausgezeichneten Restaurants erreicht mit dem „Guide Michelin“ Deutschland 2018 erstmals die Marke von 300, das sind 8 mehr als im Vorjahr. Mit dem „Atelier“ im Hotel „Bayerischer Hof“ unter Leitung von Jan Hartwig (35) in München kommt ein elftes Drei-Sterne-Haus hinzu. 39 Restaurants haben zwei Sterne. 250 Häuser führen einen Stern. Die deutsche Ausgabe umfasst auch ein Restaurant mit einem Stern im österreichischen Kleinwalsertal. Die ersten Sterne in Deutschland gab es 1966.

Der „Guide Michelin“ zählt neben dem „Gault Millau“ zu den international führenden Restaurantführern. Er war vom Reifenhersteller Michelin Anfang des vergangenen Jahrhunderts als Wegweiser zu den damals noch seltenen Autowerkstätten erfunden worden.

Die Macher des „Guide Michelin“ verweisen darauf, dass alle Tester über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie und -hotellerie verfügten und zusätzlich eine intensive Ausbildung bei „Michelin“ absolviert hätten. Das Bewertungssystem habe sich im Laufe vieler Jahre bewährt.

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