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| 19:43 Uhr

Verkehr
Die A14 wächst in Richtung Norden

 Erster Spatenstich für den Bau der Autobahn 14 zwischen Tangerhütte und Lüderitz: Mit dabei .Andreas Brohm (v.l., parteilos), Bürgermeister von Tangerhütte, Thomas Webel (CDU), Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Edith Braun (Parteilos) Ortsbürgermeisterin von Lüderitz.
Erster Spatenstich für den Bau der Autobahn 14 zwischen Tangerhütte und Lüderitz: Mit dabei .Andreas Brohm (v.l., parteilos), Bürgermeister von Tangerhütte, Thomas Webel (CDU), Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Edith Braun (Parteilos) Ortsbürgermeisterin von Lüderitz. FOTO: dpa / Klaus-Dietmar Gabbert
Lüderitz/Magdeburg. Die Nordverlängerung der A14 von Magdeburg Richtung Ostsee nimmt immer mehr Gestalt an. Am  Montag ist bei Lüderitz (Landkreis Stendal) der erste Spatenstich für einen weiteren Abschnitt gesetzt worden.

Bei feierlichen Akt dabei waren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landesverkehrsminister Thomas Webel (beide CDU), wie das Ministerium in Magdeburg mitteilte.

Der Bauabschnitt 1.4 von der Anschlussstelle Tangerhütte bei Dolle nach Lüderitz umfasst den Angaben zufolge 13 Kilometer und wird voraussichtlich 125 Millionen Euro kosten.

Weil die Trasse die streng geschützten Gebiete der Colbitz-Letzlinger-Heide tangiert, sind die Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen besonders aufwendig. Außerdem erhalten die Orte Lüderitz und Schleuß einen zusätzlichen Lärmschutz. Bereits gebaut wird seit vergangenem Jahr am acht Kilometer langen Abschnitt zwischen 1.3 Colbitz – Tangerhütte. Dafür sind 81 Millionen Euro veranschlagt. Der Verkehr soll hier 2020 fließen. Ab 2021 kann man dann knapp 30 Kilometer auf der A14 von Colbitz bis Lüderitz fahren.

Für den Abschnitt 2.1 von Stendal-Mitte bis Osterburg besteht ebenfalls Baurecht. In Kürze soll hier mit bauvorbereitenden Maßnahmen für die 18 Kilometer lange und 145 Millionen Euro teure Strecke begonnen werden.

(dpa/uf)