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DHL schweigt zu Erpressungsfall

Logo des Logistikunternehmens DHL auf einem Lieferwagen des Unternehmens. Foto: Tim Brakemeier/Archiv
Logo des Logistikunternehmens DHL auf einem Lieferwagen des Unternehmens. Foto: Tim Brakemeier/Archiv FOTO: Tim Brakemeier
Bonn. Der von einer Erpressung betroffene Paketdienst DHL will zu dem Fall derzeit keine Stellung nehmen. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte am Sonntag mitgeteilt, dass hinter dem verdächtigen Paket in Potsdam Erpresser stecken, die sich gegen das Unternehmen richten. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geben wir dazu keine Stellungnahme ab“, sagte ein DHL-Sprecher in Bonn und verwies auf die Ermittlungen der Polizei. dpa

Der zur Deutschen Post gehörende Paketdienst hatte im vergangenen Jahr als Marktführer 1,2 Milliarden Pakete in Deutschland zugestellt. Am Spitzentag im Weihnachtsgeschäft waren es 8,4 Millionen Pakete.

Der oder die Täter verlangen nach Angaben Schröters eine Millionensumme. Eine ähnliche Lieferung war vor einiger Zeit in Frankfurt (Oder) aufgetaucht. Die Sicherheitsbehörden halten weitere Sendungen für möglich oder sogar wahrscheinlich.

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