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| 20:14 Uhr

Ab 30. August offline
Dawanda macht Schluss

Berlin. Dawanda stellt sein Handelsportal für selbst gefertigte Produkte und Design zum 30. August ein. Das teilte das Unternehmen am Samstag in Berlin mit

Dawanda war vor fast zwölf Jahren gegründet worden. Das Unternehmen mit Hauptsatz in Berlin und Niederlassungen in Polen und Spanien habe handgemachte Produkte als neue Kategorie im Onlinehandel etabliert, erklärte Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von Dawanda, in einer Mitteilung. „Dennoch mussten wir uns in den letzten Jahren zunehmend eingestehen, dass es uns alleine nicht gelingen wird, das Wachstum weiter voran zu treiben. Darum müssen wir jetzt handeln – um unseren Verkäufern auch langfristig das Bestehen ihrer Unternehmen, ihre Einkommen und weiteres Wachstum zu sichern.“

Für die Mitarbeiter soll es nach Unternehmensangaben ein Abfindungspaket geben. Ein Großteil von ihnen sei bereits freigestellt.

Den Käufern und Verkäufern auf der Plattform empfahl das Unternehmen einen Wechsel zum US-Shopping-Portal Etsy. Beide Unternehmen teilten am Samstag mit, sie hätten eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Ein Umzugs-Tool werde den Dawanda-Verkäufern Anfang nächster Woche zur Verfügung stehen. Mit Schließung der Plattform würden Besucher der Dawanda-Webseite zu Etsy umgeleitet.

(dpa/lsc)