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Dardai ohne Frust: „Berliner Mauer“ gegen Bayer-Offensive

Herthas Pal Dardai. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv
Herthas Pal Dardai. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv FOTO: Carmen Jaspersen
Berlin. Mit einem Abwehr-Bollwerk will Hertha BSC am Samstag beim Pokal-Halbfinalisten Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) die Offensivkraft des Tabellen-Zweiten stoppen. Hertha-Trainer Pal Dardai sprach am Donnerstag von einer speziellen „Berliner Mauer“, die der Fußball-Bundesligist aus der Hauptstadt errichten will, um „vielleicht einen Punkt mitzunehmen“. Das wäre das vierte Unentschieden in Serie. Hertha ist 2018 noch ohne Sieg. dpa

Die „Berliner Mauer“ soll laut Hertha-Trainer Pal Dardai am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in Leverkusen die wohl schnellste Offensive der Bundesliga stoppen. Mit einem Abwehr-Bollwerk will der 2018 noch sieglose Berliner Fußball-Bundesligist den Pokal-Halbfinalisten und Tabellen-Zweiten Bayer Leverkusen bremsen.

„Leverkusen ist gerade in Topform. Aber man hat in jedem Spiel die Chance, zumindest einen Punkt zu holen. Wir haben uns auswärts gesteigert - ich bin optimistisch“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Donnerstag. „Wir dürfen Bayer keine Räume bieten“, lautet sein Matchplan.

Die Berliner, die dreimal in Serie unentschieden spielten, können den zuletzt angeschlagenen defensiven Mittelfeldspieler Per Skjelbred einsetzen. Er ist laut Dardai fit. Im Tor wird nach drei Spielen verletzungsbedingter Zwangspause wieder Rune Jarstein stehen, obwohl sein Vertreter Thomas Kraft „sehr gut ausgeholfen hat“, wie der Hertha-Coach unterstrich. Jarstein hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel auskuriert.

Dardai verwies auf die klare Team-Hierarchie: „Wir haben eine Linie: Rune ist unsere Nummer eins und wenn er fit ist, spielt er. Nach dem Abschlusstraining werden wir entscheiden“, erklärte Dardai nach dem Vormittags-Training, bei dem der norwegische National-Keeper einen souveränen Eindruck hinterließ. Der Ungar ist „zufrieden“ mit der Konkurrenz-Situation unter seinen beiden Torhütern: „Die Stimmung zwischen ihnen ist gut“.

Von aufkommendem Frust wegen der Tabellensituation spürt Dardai nichts: „Der Verein ist nicht frustriert, ich bin es nicht und die Mannschaft auch nicht - wir wollen 40 Punkte holen“, sagte der Ungar. Derzeit liegt Hertha mit 27 Zählern auf Rang elf.

Auch der zuletzt wegen muskulärer Probleme pausierende Mitchell Weiser wird am Samstag bei Hertha dabei sein. Allerdings wahrscheinlich nicht von Beginn an. „Ein gesunder Mitch ist sehr wichtig für uns. Er ist dabei, aber in der Startelf eher nicht“, sagte Dardai. 1000 Fans begleiten das Team nach Leverkusen.

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