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Castorf am Berliner Ensemble: Premiere von „Les Misérables“

Frank Castorf. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Frank Castorf. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv FOTO: Maurizio Gambarini
Berlin. Es ist das Hauptstadt-Comeback von Frank Castorf: Nach dem Ende seiner 25-jährigen Intendanz an der Berliner Volksbühne inszeniert der Regisseur erstmals wieder an einem hauptstädtischen Theater. Heute feiert Castorfs Version von Victor Hugos Roman „Les Misérables“ („Die Elenden“) am Berliner Ensemble Premiere. Schon jetzt ist klar: Es wird ein langer Abend. Die Inszenierung werde „etwa sechseinhalb Stunden“ dauern, kündigte Castorf an. „Länge gehört zur Kunst dazu. Das hat meine Sympathie“, sagte er. dpa

An dem 1862 erschienenen, etwa 1700 Seiten umfassenden Roman von Victor Hugo interessiere ihn die große Bildkraft. Erzählt wird die Geschichte des Sträflings Jean Valjean und seines Gegenspielers, Polizei-Inspektor Javert. Castorf erklärte, er wolle eine mit vielen Assoziationen von der Arbeit Bertolt Brechts über Worte des Dichters Heiner Müller bis hin zur politischen Lage im heutigen Kuba gespickte Inszenierung zeigen.

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