| 21:48 Uhr

BVG-Mitarbeiter soll Mann fremdenfeindlich beleidigt haben

Berlin. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen einer Auseinandersetzung zwischen einem BVG-Mitarbeiter und einem 34-jährigen Mann. Im Verlauf des Streits am Montagmorgen soll der 45 Jahre alte Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe den anderen Mann fremdenfeindlich beleidigt haben, wie die Polizei mitteilte. Zuvor habe der 45-Jährige an einem U-Bahnhof in Reinickendorf-Wittenau dienstlich telefoniert. Als ihn dabei eine Frau ansprach, signalisierte er, dass sie warten möge. Daraufhin sei der 34-Jährige hinzugekommen und habe den BVG-Mitarbeiter gestoßen. Dieser soll den Mann dann fremdenfeindlich beleidigt haben. dpa

Die hinzugerufene Polizei machte einen Atemalkoholtest bei dem 34-Jährigen, der 0,56 Promille ergab. Der BVG-Mitarbeiter gab an, von dem Mann leicht verletzt worden zu sein. Eine Sprecherin der BVG sagte am Montagabend, sie sei über den Verdacht informiert worden. Man wolle die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten.