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Busse und Bahnen voller: Mehr Menschen nutzen die BVG

Passanten nutzen im U-Bahnhof Alexanderplatz die U5. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Passanten nutzen im U-Bahnhof Alexanderplatz die U5. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv FOTO: Maurizio Gambarini
Berlin. Die Berliner haben die Busse, U-Bahnen und Trams in der Hauptstadt 2017 stärker genutzt. Die Verkehrsbetriebe verzeichneten insgesamt 1,064 Milliarden Fahrgastfahrten - das waren rund 19 Millionen mehr als 2016. „Die BVG bleibt weiter auf Wachstumskurs“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Zahl der beförderten Fahrgäste legte damit um 1,8 Prozent zu. dpa

Mehr los war vor allem in den U-Bahnen, die für etwa 10 Millionen Fahrten mehr benutzt wurden. Aber auch die Busse und Straßenbahnen wurden häufiger genutzt. Die BVG rechnet in ihre Statistik jede einzelne Fahrt von Fahrgästen ein.

„Die Stadt wächst und wir wachsen entsprechend mit“, sagte ein BVG-Sprecher zur Entwicklung. Nach seiner Einschätzung habe aber auch das Auto an Stellenwert verloren. Zahlen zur Auslastung lägen noch nicht vor. „Tendenziell wird es vermutlich in den Hauptverkehrszeiten etwas voller gewesen sein“, sagte der Sprecher. Sie hätten aber auch Kapazitäten erhöht.

Die rot-rot-grüne Landesregierung will noch mehr Menschen dazu bekommen, vom Auto auf das Rad oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. In der Region waren die Fahrgastzahlen insgesamt zuletzt gestiegen: Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, dem auch BVG und S-Bahn angehören, wurden 1,9 Prozent mehr Gäste registriert. „Die Kapazitäten sind mehr und mehr ausgeschöpft“, sagte eine Sprecherin des Verkehrsverbunds.

Mitteilungen der BVG

Mitteilung VBB von Ende März