| 12:33 Uhr

Brandenburger Politiker warnen vor Ost-Benachteiligung

Potsdam/Berlin. Vor der am Freitag erwarteten DFB-Entscheidung zur Reform der Auf- und Abstiegsregelung zwischen 3. Liga und den fünf Regionalligen haben Politiker aus Brandenburg vor einer Benachteiligung ostdeutscher Fußballvereine gewarnt. Derzeit spielen die fünf Regionalliga-Meister sowie der Tabellenzweite der Regionalliga Südwest in Play-offs drei Aufsteiger aus. dpa

Die geltende Aufstiegsregelung werde von vielen Vereinen als ungerecht empfunden, sagte der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Uwe Liebehenschel. „Im Fußball muss sich Leistung auszahlen, sonst verliert der Sport seine Attraktivität bei den Fans. Deshalb gilt für uns der Grundsatz: Wer Meister wird, steigt auf.“ Der Sprung von der Regionalliga in den Profi-Fußball habe vor allem auch eine wirtschaftliche Tragweite. „Deshalb muss geregelt sein, dass der Meister im Osten diesen Sprung schafft“, meinte Liebehenschel.

Der Cottbusser Abgeordnete Michael Schierack verwies auf das Beispiel des aktuellen Tabellenersten der Regionalliga Ost, Energie Cottbus. „Die Lausitzer führen mit deutlichem Abstand, können aber selbst bei einem frühzeitigen Gewinn der Meisterschaft nicht sicher mit der 3. Liga und dem Profifußball planen.“