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Brandenburger ist neuer König der Hirschrufer

Der Sieger Enrico Braun(l) und der Zweitplatzierte Christoph Uffelmann (r). Foto: Bernd Thissen
Der Sieger Enrico Braun(l) und der Zweitplatzierte Christoph Uffelmann (r). Foto: Bernd Thissen FOTO: Bernd Thissen
Dortmund. Enrico Braun aus Brandenburg hat es den alteingesessenen Platzhirschen gezeigt und sich den Sieg bei den 20. Deutschen Meisterschaften der Hirschrufer „erröhrt“. Der 47-jährige aus Wittstock zeigte sich nach seinem Sieg auf der Messe „Jagd und Hund“ überrascht: „Heute lassen wir noch die Sau raus!“ Der Hobby-Jäger, der in einem Rotwildrevier auf die Jagd geht, hat vor Jahren mit einer Gießkanne angefangen, die Hirsche zu imitieren. „Ich bin dann aber auf das Ochsenhorn umgestiegen“, verriet er sein Geheimnis. dpa

Enrico Braun aus Brandenburg hat es den alteingesessenen Platzhirschen gezeigt und sich den Sieg bei den 20. Deutschen Meisterschaften der Hirschrufer „erröhrt“. Der 47-jährige aus Wittstock zeigte sich nach seinem Sieg am Freitag auf der Dortmunder Messe „Jagd und Hund“ überrascht: „Heute lassen wir noch die Sau raus!“ Der Hobby-Jäger, der in einem Rotwildrevier auf die Jagd geht, hat vor Jahren mit einer Gießkanne angefangen, die Hirsche zu imitieren. „Ich bin dann aber auf das Ochsenhorn umgestiegen“, verriet er sein Geheimnis.

Auf den zweiten Platz kam Christoph Uffelmann aus Bayern, den dritten Platz belegte Thomas Soltwedel aus Mecklenburg-Vorpommern. Die drei Erstplatzierten qualifizierten sich damit für die Teilnahme an der Europameisterschaft der Hirschrufer in der Slowakei. Dort treten sie im September gegen Teilnehmer aus 14 Ländern an.

Das Nachahmen des Hirschrufes gehört seit Jahrhunderten zum Handwerk der Jäger. Während der Brunftzeit im Herbst locken sie den Platzhirsch aus der Deckung, indem sie zum Beispiel einen jüngeren Konkurrenten imitieren.

Messe Jagd und Hund

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