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Brandenburg plant Ausbau von Hochschulen: Baustart 2018

Bauarbeiter zeichnen sich auf einem Gerüst als Silhouette ab. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Bauarbeiter zeichnen sich auf einem Gerüst als Silhouette ab. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv FOTO: Sebastian Kahnert
Potsdam. Das Land Brandeburg will 2018 drei Hochschulstandorte mit neuen Labors, Bürogebäuden und Forschungszentren ausstatten. Für die insgesamt vier Bauvorhaben sind zusammen 55 Millionen Euro vorgesehen, wie das Finanzministerium Brandenburg und der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) am Mittwoch mitteilten. Der Landesbetrieb will zudem Geld in weitere öffentliche Gebäude stecken. „Wir werden im kommenden Jahr rund 110 Millionen Euro in die Sanierung sowie den Neubau von Behördengebäuden des Landes Brandenburg investieren“, sagte Finanzminister Christian Görke (Linke). dpa

Ein Großteil des geplanten Bauvolumens soll in den Campus Golm im Westen Potsdams investiert werden. An dem Standort der Universität Potsdam, in dem das Max-Planck-Institut und der Wissenschaftspark untergebracht sind, soll ein weiteres Forschungs- und Technologiezentrum im Bereich der Umwelt-, Geo- und Klimawissenschaften entstehen - sowie ein Zentrum für den Bereich der Genforschung.

Daneben soll die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg ein neues Labor- und Bürogebäude am Zentralcampus erhalten. Das Institut für Ernährungswissenschaften (IEW) in Rehbrücke (Landkreis Potsdam-Mittelmark) will das Land mit einem neuen Forschungsgebäude optimieren. 2020 sollen die vier Bauvorhaben laut Ministerium fertiggestellt sein.

Mitteilung des Finanzministeriums