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Brandenburg fördert Wohneigentum in Innenstädten

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD). Foto: Bernd Settnik/Archiv
Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD). Foto: Bernd Settnik/Archiv FOTO: Bernd Settnik
Potsdam. Brandenburg verbessert die Förderung von Wohneigentum für Familien mit Kindern und für Haushalte mit geringem Einkommen. Zuschüsse ergänzten die Darlehensfinanzierung und Fördergebiete werden erweitert, teilte das Infrastrukturministerium am Montag mit. Es geht nach den Angaben um Neubauten, aber auch um den Erwerb vorhandener Gebäude zur Selbstnutzung. Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro stehen für die kommenden beiden Jahre bereit. Für jedes aktuell zum Haushalt gehörende Kind wird ein Zuschuss von 5000 Euro gezahlt. Für künftig geborene Kinder gibt es auf Antrag ein Tilgungsnachlass in gleicher Höhe. dpa

Den Menschen solle ermöglicht werden, auch in Innenstädten oder zentrumsnah Wohneigentum zu bilden, betonte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD). Innenstädte sollen gestärkt und als Wohnstandorte attraktiv werden. Die bisher nur in innerstädtischen Sanierungsgebieten oder angrenzenden „Vorranggebieten“ mögliche Förderung wird nun auf sogenannte Konsolidierungsgebiete erweitert.