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Bombenattrappe am Ostkreuz: Tatverdächtiger stellt sich

Berlin. Mit Aufnahmen aus Überwachungskameras sucht die Bundespolizei nach zwei Männern, die eine Bombenattrappe am Berliner Bahnhof Ostkreuz abgestellt haben sollen. Die auf einer Bank stehende Flasche, verbunden mit einem Karton und Schläuchen, hatte am 18. Oktober für Wirbel gesorgt. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, wurde der Verkehr auf der Ringbahn zeitweilig eingestellt, Teile des Bahnhofs wurden abgesperrt. Die Polizei ermittelte wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten. dpa

Kurz nach der Veröffentlichung von Bildern aus Überwachungskameras zu einer Bombenattrappe am Berliner Bahnhof Ostkreuz hat sich ein Tatverdächtiger gestellt. Wie Bundespolizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, räumte der 29 Jahre alte Mann ein, am 18. Oktober an einer Sitzbank eine Flasche, verbunden mit einem Karton und Schläuchen, sichtbar abgestellt zu haben. Teile des Bahnhofs waren damals abgesperrt, der Verkehr auf der Ringbahn zeitweilig eingestellt worden. Der Mann muss sich wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten verantworten. Er blieb zunächst auf freiem Fuß.

Die Polizei hatte am Donnerstag Aufnahmen zu der Tat veröffentlicht. Der Verdacht auf einen zweiten Täter bestätigte sich indes nicht. Ein weiterer gesuchter Mann mit einer auffälligen Sonnenbrille wird aber gebeten, sich als Zeuge zu melden.