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„Bitter“: Eisbären Berlin trotz Niederlage zuversichtlich

Nürnbergs John Mitchell und Berlins Jonas Müller (r.) kämpfen um den Puck. Foto: Paul Zinken/Archiv
Nürnbergs John Mitchell und Berlins Jonas Müller (r.) kämpfen um den Puck. Foto: Paul Zinken/Archiv FOTO: Paul Zinken
Nürnberg. Die Eisbären Berlin haben im zweiten Halbfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine Auswärtsniederlage kassiert. Am Samstag verloren sie bei den Nürnberg Ice Tigers mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Den Franken gelang damit der 1:1-Ausgleich in der Best-of-Seven-Serie. Trotz einer starken Leistung reichten die Treffer von Nick Petersen und Louis-Marc Aubry den Berlinern nicht zum Sieg. dpa

Die Eisbären Berlin trauerten ihrer vergebenen Chance nach. Mit der 2:3-Niederlage bei den Nürnberg Ice Tigers ließ der Hauptstadtclub die große Möglichkeit ungenutzt, auf 2:0-Siege in der Playoff-Halbfinalserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorbeizuziehen. „Das war schon enttäuschend und bitter“, sagte Angreifer Daniel Fischbuch bei Telekom Sport. „Wir hatten heute die Chancen.“

Doch in den entscheidenden Momenten eines ebenso hochklassigen wie ausgeglichenen Spiels hatten die Berliner das Nachsehen. Sie ließen Sekundenbruchteile vor dem Ende des zweiten Drittels den Ausgleich durch Nationalspieler Leonhard Pföderl zu. „Das 2:2 haben wir ihnen zu leicht gegeben“, monierte Fischbuch. In der Verlängerung vergaben die Eisbären dann einige hochkarätige Torchancen und verloren schließlich in der 77. Minute den Nürnberger John Mitchell aus den Augen, der nahezu unbehelligt den Siegtreffer erzielen konnte.

Grundsätzliche Änderungen sind vor dem dritten Spiel, das am Ostermontag (15.00 Uhr) in Berlin stattfindet, aber nicht notwendig. „Wir müssen einfach unser Spiel spielen, dann wird es schon klappen“, sagte Fischbuch. Schließlich hatten die Eisbären auch am Samstag mit ihrem schnellen Angriffsspiel die starke Defensive der Gastgeber immer wieder vor große Probleme gestellt. Nur ihre Chancen hatten sie weniger konsequent genutzt als beim 5:1-Sieg im ersten Spiel am Freitag. Auch Trainer Uwe Krupp war mit der Leistung insgesamt zufrieden: „Mir gefällt, wie meine Mannschaft spielt“, sagte er.

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