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Breitscheidplatz
Berliner Weihnachtsmarkt trotzt dem Terror

Blick auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 22.12.2016 in Berlin. Rund ein Jahr nach dem Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche wird der dortige Weihnachtsmarkt wieder öffnen, ausgenommen davon ist der Jahrestag.
Blick auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 22.12.2016 in Berlin. Rund ein Jahr nach dem Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche wird der dortige Weihnachtsmarkt wieder öffnen, ausgenommen davon ist der Jahrestag. FOTO: Michael Kappeler / dpa
Berlin. Rund ein Jahr nach dem Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche wird der dortige Weihnachtsmarkt wieder öffnen, ausgenommen davon ist der Jahrestag. „Natürlich geht es weiter“, sagt Klaus-Jürgen Meier, der Vorstandsvorsitzende der AG City.

Das Motto sei, so Klaus-Jürgen Meier: „Normalität soweit wie möglich“. Von Absagen von Händlern sei ihm nichts bekannt. Der Markt auf dem Breitscheidplatz öffnet am 27. November und läuft bis zum 7. Januar. Am 19. Dezember, dem Jahrestag, bleibt der Markt geschlossen. Dann gibt es eine Gedenkfeier.

Der islamistische Attentäter Anis Amri hatte einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gesteuert. Bei dem schwersten islamistischen Terroranschlag in Deutschland starben 12 Menschen, fast 70 wurden verletzt.

Am ersten Jahrestag wollen das Land und der Bund gemeinsam an die Opfer erinnern. Bei der Gedenkveranstaltung wird ein Mahnmal enthüllt. Ein goldener Riss im Boden soll an die Opfer erinnern. Die Namen der Todesopfer und ihre Herkunftsländer sollen auf der Vorderseite der Stufen vor der Kirche stehen.

(dpa)