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Berliner Abgeordnetenhaus besiegelt Kohleausstieg

Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv FOTO: Bernd von Jutrczenka
Berlin. Berlin will bis 2030 aus der Kohlenutzung aussteigen und diesen Termin als erstes Bundesland gesetzlich verankern. Das entsprechende Gesetz liegt dem Abgeordnetenhaus am Donnerstag zur Verabschiedung vor. Bereits seit einigen Monaten verzichtet das Land auf Stromerzeugung aus Braunkohle, die als besonders klimaschädlich gilt. Im Mai ging das letzte Berliner Braunkohlekraftwerk vom Netz. Bis spätestens 2030 soll dann mit den Steinkohlekraftwerken Schluss sein. Ziele sind eine Senkung der CO2-Emissionen, die das Klima schädigen, und eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energie. Die gesetzliche Fixierung des Kohleausstiegs ist eines der zentralen politischen Vorhaben der rot-rot-grünen Koalition. dpa