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Berlin Volleys erwarten im Pokal eine „Wundertüte“

Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, gibt eine Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, gibt eine Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/Archiv FOTO: Rainer Jensen
Berlin. Im Viertelfinale des deutschen Volleyball-Pokals treffen die Berlin Volleys am Samstag (18.30 Uhr) daheim auf den TSV Herrsching. „Es hätte uns schlimmer treffen können“, kommentierte Manager Kaweh Niroomand das Los verhalten positiv. Er gab angesichts der schwankenden Leistungen des Gegners jedoch zu bedenken: „Die Herrschinger sind so ein bisschen die Wundertüte der Liga. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen.“ dpa

Dennoch: Wenn unmittelbar nach dem Spiel das Halbfinale in der Max-Schmeling-Halle ausgelost wird, soll auch noch die Kugel mit dem Namen der BR Volleys im Topf liegen.

Bereits vor fünfeinhalb Wochen bezwangen die Berliner in der Bundesliga den Kontrahenten vom Ammersee mit 3:1. Die ersten beiden Sätze konnte der Favorit aber erst in der Verlängerung jeweils mit 27:25 für sich entscheiden. Vor einem Jahr hatten sich BR Volleys im Pokal-Halbfinale gegen Herrsching locker mit 3:0 durchgesetzt.

Aktuelle suchen die BR Volleys noch ihren Rhythmus. Schuld daran ist auch der zerrissene Spielplan. Nach einer zehntägigen Spielpause muss die Mannschaft nun gegen die United Volleys Rhein Main (2:3), Herrsching und die AlpenVolleys Haching drei Partien in einer Woche bestreiten. „Das ist sicher nicht optimal“, meinte Niroomand, sieht aber auch eine positive Seite: „Eine Pause tut gerade in unserer Lage gut, um im Training ein paar Automatismen zu verfeinern. Andererseits ist kein Training besser als ein Pflichtspiel.“

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