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Berlin schließt Wirtschaftsrepräsentanz in Istanbul

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Wirtschaftssenatorin, nimmt am 30.09.2017 in Berlin am Länderrat (Kleiner Parteitag) teil. Im Mittelpunkt des Länderrates steht das Ergebnis der Bundestagswahl. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Berliner Wirtschaftssenatorin, nimmt am 30.09.2017 in Berlin am Länderrat (Kleiner Parteitag) teil. Im Mittelpunkt des Länderrates steht das Ergebnis der Bundestagswahl. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Britta Pedersen
Berlin/Istanbul. Berlin will nach rund anderthalb Jahren seine Wirtschaftsrepräsentanz in Istanbul schließen, hat aber bereits ein neues Ziel im Blick. „Leider beeinflusst die angespannte politische Lage seit Langem auch die wirtschaftlichen Beziehungen“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop am Montag auf Anfrage. dpa

Das Büro in Istanbul habe nicht den Nutzen gebracht, den sie erwartet hätte. Berlin richte sein Augenmerk nun auf die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zu China. „Daher werden wir nächstes Jahr ein Büro in Peking eröffnen“, kündigte die Grünen-Politikerin an. Zuvor hatten die Zeitungen „Bild“ und „B.Z.“ darüber berichtet.

Das Büro in Istanbul mit einem Mitarbeiter soll zum Ende des Jahres aufgegeben werden. Es war dazu gedacht, potenzielle Investoren aus der Türkei zu gewinnen und Berliner Unternehmen bei der Erschließung des türkischen Marktes zu unterstützen.