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Berlin schließt neue Deals für Werbeflächen

Berlin. Der Berliner Senat hat die Werberechte in der Stadt neu vergeben. Die Einnahmen für das Land aus der Werbung würden ab 2019 erheblich gesteigert, erklärte Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) am Dienstag. Sie sprach von rund 440 Millionen Euro innerhalb von 15 Jahren. Die Anzahl der Werbeanlagen im öffentlichen Straßenland werde deutlich reduziert. dpa

Den Zuschlag für die drei ausgeschriebenen Lose erhielten die Unternehmen Wall GmbH, ILG-Außenwerbung GmbH und mediateam Stadtservice GmbH. Sie müssen diverse Vorgaben erfüllen, sexistische oder gewaltverherrlichende Werbung etwa sind verboten.

Im Zusammenhang mit der Neuordnung der Werberechte will der Senat auch den Betrieb der öffentlichen Toiletten in der Stadt auf neue Füße stellen. Bis Ende 2018 ist dafür noch die Wall GmbH zuständig, die dies über Werbeeinnahmen finanziert.

Diese Verknüpfung soll in Zukunft ausgeschlossen werden. Für den Betrieb der öffentlichen Toiletten will der Senat den Betreiber bezahlen, die Ausschreibung läuft noch. Sie sei auf großes Interesse gestoßen, so Günther.

Schon jetzt zeichne sich ab, „dass die weitere Versorgung mit öffentlichen Toiletten ohne zusätzliche Haushaltsbelastung erfolgen kann und dass die verbesserte Versorgung mit mehr Toiletten in der Stadt auf diese Weise sichergestellt werden kann.“ Im Falle einer Beibehaltung der Koppelung von Toiletten/Werbung bei gleichzeitiger Reduzierung der Werbeanlagen wäre dies nicht möglich gewesen.

Mitteilung Günther zu Werberechten