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Bankdrücker Skrzybski stellt Zukunft bei Union in Frage

Unions Steven Skrzybski. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv
Unions Steven Skrzybski. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv FOTO: Thomas Eisenhuth
Berlin. Steven Skrzybski stellt seinen Verbleib beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin in Frage. „Wenn man der Meinung ist, dass ich der Mannschaft nicht mehr unbedingt weiterhelfen kann, muss man sich zusammensetzen“, sagte Skrzybski am Samstag einen Tag nach dem schmeichelhaften 3:3 gegen Darmstadt 98 und konkretisierte: „Dann ist es für beide Seiten vielleicht auch sinnvoller, wenn wir die Situation im Winter noch mal überdenken. Offensichtlich setzt der Trainer aktuell auf andere Spieler.“ dpa

Das Unioner Eigengewächs, das seinen Vertrag im April bis 2020 verlängert hatte, kam gegen Darmstadt erst später ins Spiel. Das wurmte ihn, auch weil er bei der 3:4-Niederlage in der Vorwoche beim 1. FC Heidenheim zwei Tore erzielt hatte. „Der Trainer meinte, dass ich gegen Heidenheim ein schlechtes Spiel gemacht habe und dass er die anderen besser sieht. Das muss ich so auch akzeptieren, aber ich muss es nicht verstehen“, sagte Skrzybski.

Der 25-jährige hatte Ende September seinen Stammplatz an Akaki Gogia verloren. In den zurückliegenden sechs Partien durfte der „Union-Fußballer der Saison 2016/17“ nur in Heidenheim über 90 Minuten ran.

Trainer Jens Keller ärgerte sich über das schwache Defensivverhalten seines Teams, das in den jüngsten beiden Begegnungen sieben Gegentore kassiert hatte. „Wir lassen zu viele Flanken zu und im Zentrum sind wir nicht an den Gegnern dran. Da müssen wir schnellstens dran arbeiten“, kritisierte Keller.

Spielplan 1. FC Union Berlin

Kader 1. FC Union Berlin

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