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Babelsberg will nach Energie-Revision Rücknahme der Strafe

Das Logo des SV Babelsberg 03 im Karl-Liebknecht Stadion in Potsdam. Foto: R. Hirschberger/Archiv
Das Logo des SV Babelsberg 03 im Karl-Liebknecht Stadion in Potsdam. Foto: R. Hirschberger/Archiv FOTO: Ralf Hirschberger
Babelsberg. Der Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 will wie Tabellenführer Energie Cottbus eine Revidierung des Urteils des NOFV-Verbandsgerichts zu den Vorfällen am 28. April 2017. Am Donnerstag war das Urteil gegen Energie - 5000 Euro Geldstrafe - vollumfänglich aufgehoben worden. Die Strafe gegen Babelsberg - 7000 Euro Geldstrafe - hat dagegen weiter Bestand. Der Vereinsvorstand schrieb am Freitag einen Offenen Brief an DFB-Präsidenten Reinhard Grindel und erhofft sich vom Dachverband Unterstützung. Der NOFV messe mit „zweierlei Maß“, hieß es in dem Schreiben des SV Babelsberg. dpa

Cottbus war im November wegen der Fan-Ausschreitungen beim Auswärtsspiel in Babelsberg zunächst verurteilt worden. Die mutmaßlichen Energie-Anhänger sollen bei den Tumulten Nazi-Parolen gegrölt haben. Sie stürmten den Platz. Babelsberg-Fans erwiderten nach Vereinsangaben die Hetz-Tiraden mit Sprechchören: „Nazi-Schweine raus“.

Das das eine Reaktion auf die Provokation der Energie-Anhänger darstellte, habe das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) bei seinem Schuldspruch nach Aussagen des Babelsberg-Sprechers Thoralf Höntze nicht berücksichtigt. Die Anhänger beider Teams zündeten zudem Pyrotechnik, wie Höntze bestätigte.

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