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Austritt von Kohlenmonoxid: Wohnhäuser in Kreuzberg geräumt

Kohlenmonoxid-Messgerät (CO-Messgerät) an einer Feuerwehrjacke. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Kohlenmonoxid-Messgerät (CO-Messgerät) an einer Feuerwehrjacke. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv FOTO: Daniel Bockwoldt
Berlin. Ein defekter Schornstein hat am Dienstagabend einen Feuerwehreinsatz in Berlin-Kreuzberg ausgelöst. Weil hochgiftiges Kohlenmonoxid ausgetreten war, mussten die Bewohner zweier Häuser in der Riemannstraße vorübergehend ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen mitteilte. 23 Menschen wurden von Notärzten vor Ort auf Vergiftungssymptome untersucht, ins Krankenhaus musste jedoch niemand. dpa

Nach Angaben der Feuerwehr hatten Anwohner wegen Brandgeruchs den Notruf gewählt. Ein Feuer fanden die Einsatzkräfte aber nicht: Der Geruch sei wohl ebenfalls von dem defekten Schornstein gekommen, sagte ein Sprecher. Stattdessen stellten die Retter das sehr giftige, aber geruchslose Kohlenmonoxid fest. Rund 40 Einsatzkräfte waren bis in die Morgenstunden im Einsatz. Gegen 01.00 Uhr morgens gaben Gas-Experten Entwarnung - heizen dürfen die Bewohner aber bis zur Reparatur des Schornsteins nicht mehr.