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Ausstellung zu Kulturskandal im Kalten Krieg

Das Haus der Kulturen der Welt spiegelt sich in Berlin am Abend im Wasser. Foto: Paul Zinken/Archiv
Das Haus der Kulturen der Welt spiegelt sich in Berlin am Abend im Wasser. Foto: Paul Zinken/Archiv FOTO: Paul Zinken
Berlin. Es war ein handfester Skandal: 1967 stellte sich heraus, dass der in Berlin gegründete Kongress für kulturelle Freiheit vom amerikanischen Geheimdienst CIA finanziert war. Die in Paris ansässige Organisation (Congress for Cultural Freedom, CCF) hatte seit 1950 linksliberale Künstler unterstützt und Kulturprogramme in Lateinamerika, Afrika und Südostasien gefördert. dpa

Das Berliner Haus der Kulturen der Welt erinnert von Freitag (3. November) an mit der Ausstellung „Parapolitik. Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg“ an die damalige Geschichte. Zu sehen sind Kunstwerke, Filme, Zeitschriften, Dokumente und zeitgenössische Arbeiten. Zu den drei Dutzend vertretenen Künstlern gehören Philip Guston, Liam Gillick, Daniel Buren, Frank Stella und Gerhard Richter.

Nach Angaben der Veranstalter soll die Ausstellung das „Spannungsfeld von politischer Inanspruchnahme der Kunst, ihrem Autonomiebestreben sowie ihrem kritischen Engagement“ beleuchten. Zu der bis 8. Januar laufenden Schau gibt es Führungen, Expertengespräche sowie eine Konferenz mit Historikern und Künstlern.

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