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Justiz
Antrag eines Berliner Rasers auf Haftentlassung abgelehnt

Auf der Richterbank im Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv
Auf der Richterbank im Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv FOTO: Uli Deck
Berlin. Nach dem aufgehobenen Mordurteil gegen zwei Berliner Raser bleiben beide in Untersuchungshaft. Das Kammergericht habe den Antrag eines der Männer auf Entlassung abgelehnt, hieß es am Dienstag im Landgericht. Beide sitzen seit zwei Jahren in Untersuchungshaft. Der Antrag, den Haftbefehl aufzuheben, war von der Verteidigung gestellt worden. Zuvor hatten „Bild“-Zeitung und „B.Z.“ berichtet. dpa

Das Landgericht hatte die Männer, die im Februar 2016 bei einem illegalen nächtlichen Autorennen auf dem Kurfürstendamm einen Mann totgefahren hatten, zu lebenslangen Haftstrafen wegen Mordes verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob Anfang März das deutschlandweit erste Mordurteil in einem solchen Fall auf. Der Fall muss neu verhandelt werden, die Männer können nun auf eine wesentlich mildere Strafe hoffen.