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Angreifer Noebels: „Müssen auch mal das erste Tor schießen“

Berlins Marcel Noebels. Foto: Soeren Stache/Archiv
Berlins Marcel Noebels. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. Nach zuletzt drei Niederlagen hintereinander in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) suchen die Eisbären Berlin nach Wegen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wir müssen schauen, dass wir auch mal das erste Tor schießen“, sagte Angreifer Marcel Noebels vor dem Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen am Freitag (19.30 Uhr). „Wir haben zu oft in den letzten Spielen das 0:1 hingenommen und sind immer hinterhergelaufen.“ dpa

Noebels warnte aber auch vor gefährlichem Übereifer: „In den letzten Spielen wollten wir immer vorne unbedingt ein Tor machen, und das ist dann meistens in die Hose gegangen“, sagte er und mahnte zur Geduld: „Wir sollten mit dem Gedanken ins Spiel gehen, erst einmal hinten kein Tor zu kassieren.“

Auch sonst sah der Angreifer Raum für eine Leistungssteigerung, nachdem die Eisbären auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht sind: „Man muss ehrlich sagen, dass wir in den letzten paar Spielen nicht mehr unser Bestes gespielt haben.“ Ein Grund waren für ihn zu viele Strafzeiten: „Wir haben zu oft in Unterzahl spielen müssen, was viel Kraft gekostet hat. Bei den vielen Spielen momentan ist das natürlich ein Nachteil.“

Gegen seinen Heimatverein, der aktuell auf Platz 13 der Tabelle steht, erwartet Noebels ein „schweres Spiel“. Die Krefelder seien derzeit „brandgefährlich“, weil sie bereits um die Playoff-Teilnahme kämpften. „Aber wir müssen genauso punkten wie die Mannschaften da unten. Für uns geht es um die ersten drei Plätze“, sagte er.

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