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Alte Gebäude im Visier von Vogelschützern

Ein Haussperling, auch als Spatz bekannt, sitzt auf einem Grashalm. Foto: Nicolas Armer/Archiv
Ein Haussperling, auch als Spatz bekannt, sitzt auf einem Grashalm. Foto: Nicolas Armer/Archiv FOTO: Nicolas Armer
Berlin. Der Bau- und Modernisierungsboom in Berlin bedroht den Lebensraum von Spatzen und anderen Vögeln. Naturschützer erfassen deshalb seit Jahren bedrohte Niststätten, um für Alternativquartiere zu sorgen. Jetzt wollen die Ehrenamtlichen des Nabu verstärkt Schulen, die saniert werden sollen, sowie Supermärkte mit geplanten Dachaufbauten ins Visier nehmen. Auch das bei Vögeln und Fledermäusen beliebte und leerstehende Haus der Statistik am Alexanderplatz soll verstärkt beobachtet werden, wie der Verein mitteilte. Die Naturschützer leiten ihre Daten an Umweltbehörden weiter, die dafür sorgen, dass Bauherren Ausweichmöglichkeiten für die Tiere schaffen. dpa