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ALBA-Trainer nach Sieg gegen Würzburg: „Wichtige Erfahrung“

Albas Trainer Aito Garcia Reneses gibt Anweisungen vom Spielfeldrand. Foto: Soeren Stache/Archiv
Albas Trainer Aito Garcia Reneses gibt Anweisungen vom Spielfeldrand. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. ALBA Berlin hat in der Basketball-Bundesliga dank eines starken Schlussspurts den Druck auf Tabellenführer Bayern München erhöht. Am Ostersonntag besiegte das Team von Trainer Aito Garcia Reneses vor 8267 Zuschauern nach einer dramatischen Partie s.Oliver Würzburg mit 80:76 (39:47). ALBA zog nach Siegen mit den Bayern gleich, hat aber noch eine Niederlage mehr auf dem Konto. Beste Berliner Werfer waren Marius Grigonis und Luke Sikma mit je 16 Punkten. dpa

ALBA Berlin gibt auch nach dem 13. Bundesliga-Sieg in Serie keine Kampfansage an Spitzenreiter FC Bayern München ab. Stattdessen will der Basketballclub aus der Hauptstadt die Lehren aus dem knappen 80:76-Erfolg gegen s.Oliver Würzburg ziehen. „Die Art und Weise wie wir dieses Spiel gewonnen haben, ist eine wichtige Erfahrung für uns“, sagte Trainer Aito Garcia Reneses. Dennoch bleiben die Berliner die Mannschaft der Stunde.

Mit einem 13:0-Lauf in den letzten Minuten drehte ALBA das Spiel doch noch. „Mit sehr viel Willen und sehr viel Überzeugung“, wie Manager Marco Baldi befand. Allerdings taten sich die Berliner lange Zeit sehr schwer. Am Ende war auch ein wenig Glück dabei. „Der Gedanke, wir können das hier verlieren, ist schon lange nicht mehr vorgekommen“, gestand Kapitän Niels Giffey.

Vor allem die Leichtigkeit der vergangenen Erfolge war ALBA gegen Würzburg abhanden gekommen. „In letzter Zeit haben wir die Spiele sehr leicht gewonnen, weil wir eine überragende Trefferquote hatten. Die hatten wir heute nicht und da muss man sich erst einmal wieder hereinbeißen“, meinte Baldi. „Man muss merken, dass es nicht so leicht weitergeht.“

Obwohl ALBA nach Siegen zu Bayern aufgeschlossen hat, will der Hauptstadtclub nicht von einem Angriff auf den Tabellenführer sprechen. „Wir müssen auf unsere Möglichkeiten schauen“, mahnte Berlins Manager Marco Baldi. Denn das harte Restprogramm vor Playoff-Start habe es in sich. „Von den Playoffoberen ist das schon das härteste Programm, da kann man nicht träumen“, betonte Baldi.

Besonders die nächsten beiden Spiele gegen Bonn und Ludwigsburg werden wegweisend sein. „Zwei richtig harte Spiele gegen direkte Konkurrenten“, sagte Baldi.

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