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ALBA-Manager lobt mentale Stärke: US-Profi Vasturia kommt

Der Sportdirektor des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin, Himar Ojeda. Foto: Soeren Stache/Archiv
Der Sportdirektor des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin, Himar Ojeda. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat während der laufenden Saison mit der Verpflichtung des Amerikaners Steve Vasturia auf die derzeitigen Verletzungssorgen reagiert. Der 22 Jahre alte Guard unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit der Option für eine weitere Spielzeit, wie der Hauptstadtclub am Montag mitteilte. Vasturia lief zuletzt für die Notre Dame Universität auf. dpa

Der überlegene Sieg im Verfolgerduell der Basketball Bundesliga bei den MHP Riesen Ludwigsburg gibt ALBA Berlin reichlich Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben. Mit dem 86:67-Erfolg eroberten die Berliner den zweiten Tabellenplatz zurück. „Hier zu gewinnen ist viel wert. Insgesamt haben wir sehr viele Dinge richtig gemacht und uns so einen wichtigen Sieg gesichert“, sagte Trainer Aito Garcia Reneses erfreut. Bereits am 21. Januar empfängt ALBA die Ludwigsburger zum erneuten Duell - dann geht es in der Max-Schmeling-Halle um die Qualifikation für das Pokal Top Four in Neu-Ulm.

Mit der Verpflichtung des Amerikaners Steve Vasturia reagierte ALBA auf die derzeitigen Verletzungssorgen. Der 22 Jahre alte Guard unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit der Option für eine weitere Spielzeit, wie der Hauptstadtclub am Montag mitteilte. Vasturia lief zuletzt für die Notre Dame Universität auf.

Der Transfer folgte auf die Verletzungen von Leistungsträger Spencer Butterfield und Bennet Hundt. „Wir wollten jedoch nur nachverpflichten, wenn wir einen Spieler finden, der zu uns passt und für den wir eine Perspektive bei ALBA sehen“, sagte ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda.

In Ludwigsburg klappte es auch noch ohne Vasturia. An diesem Sonntag ließ sich ALBA einfach nie aus der Ruhe bringen. Weder durch die aggressiv spielenden Gastgeber, noch durch schier endlos dauernde Unterbrechungspausen im ersten Viertel durch technische Probleme. Stolze 42 Minuten dauerte der erste Abschnitt deshalb. „Wir haben trotz der Handicaps unsere Aggressivität beibehalten und mentale Stärke bewiesen“, lobte Manager Marco Baldi.

ALBA hat nun drei Tage Zeit, wieder neue Energie zu tanken. Schon am Mittwoch steigt im Eurocup das Heimspiel gegen Galatasaray Istanbul. „Das wird aber ein ganz anderes Spiel. Sie spielen nicht so hart, haben dafür aber deutlich mehr Qualität“, warnt Baldi. Die Türken gelten als ein Titelkandidat im laufenden Wettbewerb. „Sie sind eigentlich ein Euroleague-Team“, sagt deshalb Baldi.

Ein Wiedersehen gibt es dann mit dem Ex-Berliner Alex Renfroe. Und möglicherweise auch mit Ahmet Caki, der nach der Entlassung von Erman Kunter als neuer Galatasaray-Coach gehandelt wird. ALBA hatte sich vergangene Saison kurz vor Playoff-Start von Caki getrennt.

Das Spiel findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Beim vorigen Auftritt Galatasarays in Berlin hatten Gäste-Fans für Tumulte und Schäden in der Arena gesorgt.

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