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ALBA-Manager Baldi warnt: Keine Fehler „wie in Bonn“

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi. Foto: Rainer Jensen/Archiv
ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi. Foto: Rainer Jensen/Archiv FOTO: Rainer Jensen
Berlin. ALBA Berlin setzt im Verfolgerduell mit den MHP Riesen Ludwigsburg auf eine Leistungssteigerung. Bei den Telekom Baskets Bonn hatte sich der Hauptstadtclub am Sonntag nur dank eines Kraftakts mit 84:76 durchgesetzt. „Das wird ein echtes Spitzenspiel“, warnte Manager Marco Baldi vor dem Aufeinandertreffen mit den drittplatzierten Ludwigsburgern am Samstag. „Da dürfen wir uns solche Fehler wie in Bonn nicht erlauben.“ dpa

Mit dem 14. Sieg in Serie hielt ALBA in Bonn als Tabellenzweiter Ludwigsburg vorerst auf Distanz. „Das war wirklich schwer“, gestand Baldi. Nur dank eines 18:5-Schlussspurtes drehten die Berliner die Partie noch.

„Wir sind offensiv gar nicht in Tritt gekommen, sind aber mehrfach durch unsere Defensive wieder ins Spiel gekommen. Das war ein gutes Zeichen. Aber trotzdem müssen wir viel konzentrierter spielen“, sagte Baldi. Mit dem Sieg ist ALBA Platz vier und damit das Heimrecht in einem möglichen Entscheidungsspiel im Playoff-Viertelfinale sicher.

Dass sich ALBA so schwer tat, lag auch an den Problemen unter dem Korb. Neben dem verletzten Center Bogdan Radosavljevic konnte Tim Schneider als weiterer großer Spieler nach seiner Nasen-OP kaum mitwirken. Die Gesichtsmaske beeinträchtigte den 20-Jährigen zu sehr. „Es war sehr ungewohnt und durch die Nase habe ich gar keine Luft bekommen“, berichtete er.

Nur gut drei Minuten im ersten Viertel stand Schneider deshalb auf dem Parkett. Sein Einsatz war laut Baldi allerdings „ohnehin nur für den Notfall geplant“. Schneider hat nun eine Woche Zeit, sich an die neue Maske zu gewöhnen. Am Samstag wird er gegen Ludwigsburg wieder gebraucht.

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