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ALBA geht als Außenseiter in die Eurocup-Partie

Berlin. Basketball-Bundesligist ALBA Berlin erwartet nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Ludwigsburg die nächste schwere Aufgabe. Am Mittwochabend spielen die Berliner im Eurocup gegen Darussafaka Istanbul (20.15 Uhr), wo der frühere ALBA-Sportdirektor Mithat Demirel als General-Manager tätig ist. „Das ist eine Klassemannschaft, die ganz viel Qualität hat“, warnte Manager Marco Baldi. ALBA steht in der Gruppe E auf Platz drei. Nur die ersten Beiden kommen in die nächste Runde. Um die Chance darauf zu wahren, „müssen wir unbedingt die Heimspiele gewinnen“, meinte Luke Sikma. dpa

Für die Berliner wird es vor allem darauf ankommen, das Energielevel wieder hochzufahren. „Wir müssen so spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen Ludwigsburg. Gegen Darussafaka müssen wir diese Leistung aber vierzig Minuten bringen“, forderte deshalb der Litauer Marius Grigonis.

Bei der 70:82-Niederlage im Hinspiel vor einer Woche hielt ALBA eine Halbzeit lang gut mit, bevor den Hauptstädtern die Puste ausging. „Wir haben Foulprobleme bekommen und im dritten Viertel dann schwach gespielt“, kritisierte Trainer Aito Garcia Reneses.

Die Berliner gehen vor allem wegen der Personalsorgen als klarer Außenseiter in die Partie. Neben Spencer Butterfield und Bennet Hundt fällt jetzt auch noch Spielmacher Peyton Siva mit einer Schulterprellung aus. Und Siva ist das Herz im Berliner Spiel. Bogdan Radosavljevic konnte zuletzt zwar wieder mitspielen, „aber er braucht noch Zeit“, glaubt Baldi. Spielberechtigt ist ab jetzt Neuzugang Steve Vasturia. Gegen Ludwigsburg durfte er schon knapp zwei Minuten ran, konnte aber noch keine Akzente setzen.

Die Eurocup-Gruppen in der Übersicht

ALBA Berlin Kader